

Hormone stellten mein Leben auf den Kopf, aber dieses Geheimnis aus Südtirol brachte es wieder in Balance
Nächte voller Schweiß, Tage ohne Energie bis dieses uralte Naturheilmittel meine Wechseljahre zur Transformation machte
Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Erschöpfung – was mir wirklich geholfen hat, fand ich in den Bergen Südtirols
Nächte voller Schweiß, Tage voller Zweifel, bis ein Bienen-Geheimnis aus Südtirol mein Leben veränderte
Ich weiß nicht mehr, wann es genau angefangen hat.
Vielleicht war es dieser eine Morgen, an dem ich vor dem Spiegel stand und mich selbst kaum wiedererkannte. Oder die Nacht davor, in der ich stundenlang wach lag, an die Decke starrte, obwohl ich hundemüde war.
Tag für Tag nahmen die Symptome zu: Mein Herz raste. Mein Kopf spielte verrückt. Und dann kam das Schwitzen. Einfach so. Mitten am Tag. Egal ob im Auto, im Supermarkt oder einem wichtigen Meeting.
Ich dachte erst, es wäre der Stress. Als alleinerziehende Mutter von drei wundervollen Kindern, voll berufstätig und immer am Jonglieren einer gesunden Work-Life-Balance, kein Wunder. Ein Zeichen meines Körpers, einen Gang zurückzufahren, langsam zu machen. Bevor ich direkt in die Überforderung schlitters und gar nichts mehr geht. Doch wer funktioniert an meiner Stelle, wenn ich es nicht tue? Wie kommt das Geld rein? Wer kümmert sich um die Kinder?
Also schob ich es auf den übermäßigen Kaffeekonsum, zu kurz kommenden Sport, zu wenig frische Luft. Suchte die Antwort in gesünderer Ernährung (meine Kinder verfluchen mich noch heute dafür), reduzierte meine Arbeitsstunden, ging zum Yoga.
Und schob dabei das Offensichtliche vor mir her: das Alter. Ein Thema, mit dem man sich nicht wirklich beschäftigen will. Dass mir Angst machte.
Aber irgendwann wurde mir klar: Das hier ist kein „vorübergehendes Tief“. Es ist eine neue Phase.
Ich befand mich in meinen Wechseljahren.

Was mich daran am meisten überraschte?
Niemand spricht darüber. Tausende Frauen leiden, schämen sich, googeln, halten schweigend durch.
Aber sich austauschen? Fehlanzeige.
Falls du das hier liest und dich in meinen Symptomen wiederfindest. Du bist nicht allein!
Ich habe lange gebraucht, um meinen Weg zu finden, um zu akzeptieren, dass mein Körper sich ändert, dass ich mich ändere. Und nicht dagegen anzukämpfen, sondern diese Phase als Transformation zu nutzen. Als neue Chance.
Denn diese bekam ich, als ich frustriert im Wartezimmer meiner Gynäkologin saß. Zwischen all den jungen Mädchen, die sich die Pille verschreiben lassen wollten, den schwangeren Frauen in der Blüte ihrer Weiblichkeit.
Ich fühlte mich fehl am Platz, fühlte mich nicht mehr wie eine von ihnen, nicht mehr wie eine Frau. Mit mulmigem Bauchgefühl, weil erneut eine Hitzewallung von mir Besitz ergriff, schnappte ich mir eine der ausliegenden Broschüren vom Tisch und versteckte mich dahinter.
Ich hatte noch nie besonderes Interesse an Frauenzeitschriften, den hinfälligen Beziehungstipps, schon hundertmal getesteten Rezepten und den Neuigkeiten rund um Stars und Sternchen.
Doch zwischen all den Banalitäten fiel mein Blick auf das Bild einer Frau. Sie stand zwischen Bienenkörben. Die fleißigen Tierchen schwirren um sie herum. Und sie strahlte in die Kamera. Trotz ihres Alters. Sofort nagte mein Gewissen an mir: Was machte ich falsch? Oder spielte sie auch nur etwas vor?
Dann begann ich zu lesen.
“Wie die Bienen mir mein Leben zurückgaben.”
Gebannt überflog ich die Zeilen ihres Erfahrungsberichtes. Sie berichtete von Schlafproblemen, trockener Haut, Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen. Und ich fand mich eins zu eins in ihren Erfahrungen wieder.
“Was mir geholfen hat? Die Kraft der Bienen.”

Mehr konnte ich nicht lesen, denn ich wurde aufgerufen. Widerwillig löste ich mich von der Zeitschrift. Im Gespräch mit meiner Gynäkologin folgte die Ernüchterung: Diagnose Menopause.
Ich fühlte mich, als würde sie mir den Stempel “alt und unsichtbar” aufdrücken. Denn statt meine Sorgen, meine Bedenken ernst zu nehmen, frühstückte sie mich mit dem Verschreiben von Hormonen ab. Diese würden das schon regeln, würden mir helfen, die Menopause zu ertragen.
Niedergeschlagen fuhr ich nach Hause, durchkämmte die Liste der Nebenwirkungen der Tabletten und schluckte. Als mein Sohn von der Schule nach Hause kam, saß ich noch immer am Küchentisch und hielt mit zitternden Händen das knittrige Papier fest.
“Was gibt es zu Essen, Mama?” Seine Frage riss mich aus meiner Trance, begrub meine Bedenken.
Hastig warf ich eine der Tabletten ein und verstaute die Packung in einem der Schränke.
“Was ist das?”, erkundigte sich mein Jüngster.
“Nichts”, gab ich mit einem Lächeln zurück.
Doch es war nicht Nichts. Es war Alles.

Während ich tagein tagaus die Pillen schluckte und Hormonpflaster meine Haut bedeckten, wurde die Welt stiller. Ich hatte das Gefühl, sie zog an mir vorbei. Und vergaß, mich mitzunehmen.
Es ist schwer zu erklären, dieses Gefühl. Man ist da – aber irgendwie auch nicht.
Alles wird schwerer. Selbst Kleinigkeiten. Und es gibt keinen wirklichen Ausweg, weil man sich selbst nicht mehr versteht.
Früher war mein Spiegelbild vertraut. Eine Frau, die mitten im Leben stand. Nun fühlte ich mich wie eine der Marionetten, deren Fäden bestimmten, wie die Puppe sich bewegt.
Mit jedem Blick in den Spiegel sah ich die dunklen Augenringe, egal wie viel ich geschlafen hatte. Ich spürte jeden Morgen, wie meine Haut spannte und immer mehr austrocknete. Wie die gesunde Röte meiner Haut wich und mir ein blasser Geist meiner Selbst entgegen starrte.
Meine Kinder gingen mir zunehmend aus dem Weg, weil sie meine Stimmungsschwankungen nicht einschätzen konnten und meiner Gereiztheit entgehen wollten. Seit einiger Zeit fingen auch meine Gelenke an, schwerer zu werden, zu schmerzen, jede Bewegung zur Qual zu machen. Und meine Blase? Darüber möchte ich gar nicht sprechen.

Die Hormone dämpften zwar die Empfindungen ab, zumindest redete ich mir das ein. Aber statt sie mir zu nehmen, kamen weitere Symptome hinzu. Die Linderung der natürlichen Beschwerden ging Hand in Hand mit zusätzlichen von den Medikamenten chemisch verursachten.
Meine Schlussfolgerung? Ich zog mich zurück. Ich wurde leiser in Gesprächen, sagte häufiger ab. Freunde und Familie bekam ich so kaum noch zu Gesicht. Auf der Arbeit suchte ich Sitzplätze in der Nähe des Fensters, weil ich meine Hitze sonst nicht ertragen konnte. Die Hälfte meines Kleiderschrankes verfrachtete ich in den Keller, weil die Stoffe zu sehr kratzen. Und meine Handtasche? Die musste stets groß genug sein für Wechselkleidung, Einlagen, Feuchtigkeitscreme…
Das klingt nach Kleinigkeiten. Aber es raubt jegliche Freiheit.
Ich habe mich oft gefragt, ob das jetzt so bleibt. Ob das einfach die neue Version von mir ist, mit der ich mich abfinden muss.
Doch eines Tages saß ich mit meinem jüngsten Sohn im Auto, auf dem Weg zum Wochenende mit seinem Vater.
“Du bist so anders als früher.”

Die Art, wie er es sagte, zögerlich, behutsam, nahezu ängstlich, dass ich ihn dafür bestrafen würde, ging direkt ins Herz. Ich krallte mich ans Lenkrad, spürte die Tränen aufsteigen, aber kämpfte sie mit einem Lächeln herunter.
“Was meinst du?”, fragte ich. Obwohl ich genau wusste, was er damit sagen wollte.
“Du hast mehr gelacht.”
Ich schluckte. Diese Worte aus dem Mund meines Sohnes zu hören, taten weh. Aber sie festigten auch den Gedanken, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich musste etwas ändern. Aufzugeben und einfach zu ertragen, zu funktionieren war keine Option mehr. Ich wusste nur nicht, wo ich anfangen sollte. Das Gefühl, einer Lösung hinterherzurennen, die es vielleicht gar nicht gibt, machte sich in mir breit.
Als mein Ex-Mann mich dann verabschiedete mit einem “Du siehst nicht gut aus. Sag Bescheid, wenn du eine Auszeit brauchst und ich die Kinder mal länger nehmen soll.” festigte sich der Wille, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Meiner Kinder willen, aber auch, um mich selbst nicht zu verlieren. Dieser Mann hatte genug in meinem Leben kaputt gemacht.
Abends saß ich dann im Wohnzimmer. Die Packungen mit den verschriebenen Tabletten vor mir auf dem Teppich ausgebreitet. Die nächtliche Stille tat gut und ermöglichte mir, meine Gedanken zu sortieren. Die Worte meines Sohnes und meines Ex-Mannes wiederholten sich wieder und wieder in meinem Kopf, bis ich entschlossen die Schachteln krallte und sie in den bereitgestellten Mülleimer feuerte.
Es musste eine andere Lösung geben. Etwas, das mich unterstützt, dass meinen Körper begleitet, statt ihn zu betäuben. Und ich würde es finden.
Also rief ich prompt einige Frauen an, die ich seit der Diagnose nicht mehr gesehen hatte und lud sie spontan zum Brunch am nächsten Morgen ein. Die meisten sagten zu.
Kurz zuckte mein Blick zu dem Mülleimer. Der Arbeitsaufwand vor einer so großen Einladung löste eine erneute Hitzewelle aus und ich überlegte, eine letzte Pille zu schlucken, um den morgigen Tag zu überstehen. Doch dann blinkte das Bild meines Sohnes auf dem Display meines Handys auf.
“Gute Nacht, Mama”, schrieb er.
Und ich ging mit einem wütenden Tritt gegen den Mülleimer zu Bett.
Am nächsten Morgen quälte ich mich aus dem Bett. Nicht einmal zwei Stunden blieben mir, um meine Augenringe abzudecken, die steifen Glieder in Schwung zu bringen und einen Brunch vorzubereiten. Früher hatte ich so etwas mit Leichtigkeit gemacht, hatte Spaß an den Vorbereitungen.
Doch heute kostete allein der Gedanke, ins Auto zu steigen, Überwindung.
Aber ich schaffte es, alles herzurichten, ehe die Gäste kamen. Stolz durchflutete mich, als ich den gedeckten Tisch betrachtete.
Beim Essen schnitt ich dann das Thema ein, weswegen sie hier waren. Das Tabuthema, über das keiner redete. Und zuerst fielen beschämte Blicke, verlegenes Lachen und Aussagen, wie sie überall zu hören waren:
„Versuch es mit Soja, das hilft bei Hitzewallungen.“
“Das sind die Wechseljahre, da musst du einfach durch.”
“Achte darauf, genug Schlaf zu bekommen.”
Ich begriff nicht, warum niemand wirkliche Tipps hatte. Die man tatsächlich umsetzen konnte, ohne sich zu verbiegen. Die in den normalen Alltag passten, die zu mir passten.
Wieder fiel mir auf, wie wenig wir über diese Zeit redeten. Die Zeit, die jede Frau durchmacht. Beschwerden, für die wir keine Lösung hatten, außer sie totzuschweigen oder uns mit Hormonen voll zu dröhnen.
Überall hört man von Schwangerschaften, von Fitnessprogrammen für junge Mütter oder Anti-Aging-Tricks.
Aber die Wechseljahre?
Nicht ein Wort.
Frauen ab 50 sind nahezu unsichtbar mit ihren Beschwerden.

Doch ich war entschlossen, dies zu ändern, mein Scham abzulegen und etwas zu finden, das nicht nur mir hilft, sondern auch allen anderen Frauen, die stumm darunter leiden. Also begann ich, offener zu werden, berichtete ausführlich von meinen Beschwerden, von meinen Versuchen, sie zu beheben und der Taubheit, die damit einherging.
Was folgte, war betroffenes Schweigen, ausweichende Blicke.
Doch dann meldete sich eine meiner Freundinnen zu Wort:
“Mit mir stimmt auch irgendwas nicht. Ich schlafe kaum noch. Mein Herald und ich streiten ständig und könnte manchmal einfach losheulen, völlig grundlos.”
Meine Schwägerin nickte verständnisvoll und ergänzte: “Ich habe bestimmt 10 Kilo zugenommen und nichts hilft. Ich fühle mich schon lange nicht mehr wohl in meinem Körper.”
“Und diese Vergesslichkeit! Ich renne nur noch durchs Haus und suche meine Sachen”, fiel meiner Kollegin ein.
“In einem Moment friere ich, im nächsten läuft mir Schweiß über die kalte Haut. Es ist kaum zu ertragen”, klagte die Nächste. “Und die Schmerzen in den Gelenken? Ich vermisse den Sport so sehr.”
Wir redeten noch einige Stunden über unsere Erfahrungen und mir wurde klar: Wir alle befanden uns in derselben Phase: der Menopause.
Die Beschwerden waren dabei so individuell wie die Frauen selbst. Eine Universallösung war unmöglich. Deshalb taten sich die Experten so schwer damit. Denn unsere Lebensstile, unser Alltag, unsere Körper waren so unterschiedlich wie die Symptome, die sie aufwiesen.
Der Austausch war wie ein Befreiungsschlag.
Was uns alle verband, war die Angst, dass das vielleicht einfach so bleibt.
Auf einmal kam mir der Erfahrungsbericht aus der gynäkologischen Praxis in den Sinn. Zwischen all dem Alltagsstress, den Sorgen und der Angst sowie der Betäubung durch die Hormone hatte ich diesen schon wieder verdrängt.
“Die Kraft der Bienen”, platzte es aus mir heraus und ich sah in verständnislose Gesichter. Doch statt die Ratlosigkeit der anderen an mich ran zu lassen, stürzte ich mich in die Recherche und fand kurz darauf den Artikel wieder.
Um die anderen zu überzeugen, las ich vor:

Wie eine Reise, die als Flucht vor dem Alltag und mir selbst begann, zu der Hoffnung wurde, die ich bereits verloren glaubte.
Nach Monaten voller Schlaflosigkeit, Hitzewallungen und dem Gefühl, mein eigener Körper sei mir fremd geworden, hatte ich den Mut verloren. Meine Ärztin diagnostizierte “Wechseljahre”. “Da müsse ich durch”, bestätigten meine Freundinnen. Verschrieben wurde mir ein Mix aus Hormonen. Doch sie halfen kaum, im Gegenteil: Sie ergänzten die vorhandenen Beschwerden mit zusätzlichen, betäubten mich und bald fühlte ich mich wie eine Statistin in meinem eigenen Leben.
Meine Schwester schenkte mir dann dieses Wochenende. Ein kleines Bio-Hotel irgendwo im Nirgendwo in Südtirol. Nur ich, ein Buch, Natur, Stille.
Ich wollte absagen, da ich, seit die Menopause eingesetzt hatte, jegliches außer Haus gehen vermied. Aber sie ließ nicht locker. „Du brauchst das“, sagte sie.
Was dann passierte, veränderte alles.
Am zweiten Morgen wurde ich vom Summen geweckt. Zuerst dachte ich, jetzt hätte ich auch noch Tinnitus. Aber als ich die Fensterläden öffnete, sah ich sie: Bienen. Überall. Der Duft nach Blüten und Wachs lag in der Luft.
Beim Frühstück erzählte mir die Gastgeberin, eine ältere Frau, deren Strahlen ihr Gesicht erleuchtete, dass ihr Mann Imker sei.
„Wenn du magst, kannst du heute Nachmittag mitkommen“, sagte sie. „Wir machen eine Apitherapie, sprich wir arbeiten mit Bienenprodukten, um das Wohlergehen und die Gesundheit unserer Gäste zu verbessern. Viele Frauen in deinem Alter finden das sehr hilfreich.“
Ich war skeptisch. Sehr sogar. Doch ihre Lebensfreude war ansteckend und ihr geheimnisvolles Zwinkern machte mich neugierig. Also ging ich mit.
Wir saßen in einem kleinen Holzhaus, direkt bei den Stöcken. Der Boden war warm, die Luft vibrierte. Ich legte mich auf eine Liege über den Bienenstöcken. Die Gastgeberin erklärte, dass die feinen Vibrationen, die Aromen und die Wärme sich beruhigend auf das Nervensystem auswirken. Und dann erzählte sie, wie sie selbst in den Wechseljahren fast daran zerbrochen wäre, bis sie begonnen hatte, mit Bienengift zu arbeiten.
„Nicht zur Betäubung. Sondern zur Erinnerung.“
Diese Worte werde ich nie vergessen.
Am Abend saßen wir mit Tee am Kamin, sie zeigte mir Salben, Tropfen, Cremes, alles auf Basis von Bienenwirkstoffen. Fasziniert folgte ich der Vorstellung jedes Produktes, saugte jede Information auf wie ein Schwamm.

Als ich nach Hause kam, begann ich zu recherchieren. Ich fand Erfahrungsberichte, wissenschaftliche Ansätze, Produkte auf natürlicher Basis, ganz ohne synthetische Hormone. Und ich probierte sie aus.
Es war kein Wunder über Nacht. Aber es war ein Anfang.
Nach und nach wurden meine Nächte ruhiger. Meine Haut spannte nicht mehr so sehr und mein Kopf wurde klarer. Nach einer Ewigkeit hatte ich endlich das Gefühl, wieder mehr bei mir zu sein. Als ich an diesem Abend in den Spiegel sah, lächelte ich wieder. Und das erste Mal seit langer Zeit mochte ich, was ich sah.
Nicht, weil alles perfekt war. Aber ich hatte das Gefühl, mich selbst wiederzuerkennen. Die Person, die ich beinahe verloren hätte.
Ich habe nicht mein altes Leben zurück. Aber ich habe die Chance erhalten, ein Neues zu beginnen.
Was mir dabei geholfen hat? Die Kraft der Bienen.

Außer unserem Atmen war nichts mehr zu hören. Apitherapie? Bienengift? Ich hatte noch nie davon gehört. Und zugegeben, es klang nicht ganz ungefährlich.
“Wo ist dieses Hotel?”, brach meine Schwägerin die nachdenkliche Stille.
Nach etwas Suchen fanden wir die Unterkunft, von der der Artikel berichtete: ein Bio-Hotel in Südtirol. Ein altes Gut, mitten in der Natur.
“Wir sollten hinfahren. Uns das einfach mal anschauen.” Meine Freundin holte sich die nickende Zustimmung der anderen.
Das war unser letzter Strohhalm, an den wir uns klammerten. Die letzte Hoffnung, verstanden zu werden.
Zögerlich klickte ich auf die Verfügbarkeit.
Und prompt setzte die Enttäuschung ein. Ausgebucht und zwar für die nächsten 3 Monate.
“Schade. Ich hatte so lange keinen Mädelstrip mehr”, bedauerte meine Kollegin.
Schweiß brach mir aus allen Poren, während die Frauen ihre Sachen zusammen räumten und aufbrechen wollten.
Sollte es das gewesen sein? Ging nun alles zurück zum Alten? Zum Durchhalten, Funktionieren? Zum Ignorieren?
“Wartet!”, rief ich entschlossen und wählte die Nummer, die auf der Website angegeben war.
Eine warme, herzliche Frauenstimme meldete sich nach kurzer Zeit und fragte nach meinem Anliegen.
“Wir würden gerne ein Zimmer buchen, aber auf ihrer Website steht, dass keines mehr verfügbar sei für mindestens drei Monate.” Meine Stimme zitterte vor Aufregung. Atemlos wartete ich auf die Antwort.
“Wie viele Personen sind Sie denn?”
“Fünf Frauen.”
Ein raues Lachen drang durch den Hörer. “Ich sehe einmal nach. Haben Sie einen Augenblick?”
Die Minuten vergingen und erschienen mir endlos. Doch dann meldete sich die Dame wieder.
“Es scheint, als wären die Zimmer im Haupthaus tatsächlich alle belegt. Das tut mir leid.”
Ich stieß ein stummes Fluchen aus.
“Aber ich könnte ihnen unsere Gäste-Hütte unten am Hang anbieten. Sie ist lange nicht so komfortabel wie die Zimmer hier oben. Aber sie hat 3 Hochbetten, ein Badezimmer und selbstverständlich können sie an allen Mahlzeiten und Aktivitäten im Haupthaus teilnehmen.”
Ein begeistertes Quietschen kam von meiner Schwägerin.
“Es gibt nur einen Haken”, stoppte die Dame am Telefon unsere Vorfreude. “Sie müssten morgen anreisen und die Mindestdauer von einer Woche erfüllen.”
Morgen?! Ich hatte einen Job, einen Sohn, der noch bei mir lebte, und zwei ausgezogene Kinder, die ebenfalls meine Aufmerksamkeit brauchten, ganz zu schweigen vom Haushalt und dem Garten.
Ich konnte nicht einfach alles stehen und liegen lassen. Oder?
Würde das mein Körper überhaupt mitmachen?
Eine Woche lang keine Privatsphäre, ohne Rückzugsmöglichkeit.
Auf Hochbetten klettern mit meinen schmerzenden Gliedern.
Wie sollte ich es mit nur einem Bad mit 4 Frauen aushalten? Meine Blase meldete sich so schon viel zu häufig.
Und meine Haut? Der Gedanke, sie unterwegs nicht ausreichend pflegen zu können, verstärkte das Spannungsgefühl deutlich.
“Wir nehmen die Hütte.” Meine Schwägerin schnappte sich das Handy und bestätigte die Buchung unter ihrem Namen.
“Aber-”, protestierte ich.
Doch sie fiel mir ins Wort: “Nein. Nichts aber. Wir haben uns das verdient. Wir alle.”
“Was erzähle ich denn meinem Chef?”
“Du arbeitest schon seit deiner Ausbildung dort. Dein Chef wird Verständnis haben, wenn du einmal eine Auszeit brauchst. Nur eine Woche lang.”
“Und Timo?” Der Gedanke, dass mein Sohn bei seinem Vater blieb, schnürte mir die Kehle zu.
Mir war es wichtig, dass der Kontakt zwischen den beiden bestehen blieb. Aber ich war nicht gut auf meinen Ex-Mann zu sprechen. Er hatte mich für eine Jüngere verlassen, weswegen ich ihm gegenüber nie die Wahrheit über unseren Ausflug erzählen konnte. Das wäre nur eine Bestätigung dafür, wie ich mich fühlte: ungebraucht, unsichtbar, ungeliebt.
“Dein Bruder hat ihn schon lange nicht mehr gesehen. Ich bin mir sicher, eine Woche mit seinen beiden Cousinen würde ihm gefallen”, sagte meine Schwägerin und nahm mich aufmunternd in den Arm.
Und damit war es besiegelt: Wir fuhren morgen nach Südtirol.

Ich war den Trubel der Stadt gewohnt. Das monotone Surren hunderter Wagen, das Hupen ungeduldiger Auto- und Klingeln nervöser Radfahrer. Meine Augen kannten nur noch die grellen Neonschilder und steinernen Hochhausfassaden. Vielleicht war das der Grund, warum ich das erste Mal das Gefühl hatte, zu atmen, als ich aus dem Auto meiner Freundin stieg.
Um uns herum war nichts als Grün und die bunten Blüten zahlreicher Wildblumen. Wir räumten unsere Koffer aus dem Auto und zogen sie über den holprigen Boden zum Eingangsbereich.
Das Gut sah genauso idyllisch aus wie auf dem Foto im Artikel. Ich hatte ihn mir ausgedruckt und in meine Handtasche gesteckt. Genug Platz war darin ja mittlerweile sowieso. Wehmütig warf ich mir die große Tasche auf die Schulter. Das Gewicht drückte schmerzhaft auf mein eingerostetes Gelenk.
“Willkommen!”, rief uns eine bekannte Stimme zu und wenig später lag ich in den Armen der Gastgeberin. Ein süßlicher, blumiger Duft stieg mir in die Nase, während sie mich sanft drückte. Und augenblicklich wusste ich, wovon die Frau aus dem Artikel sprach.
Diese Frau sprühte nur so vor Lebensenergie. Sie kniff mir in die Wangen, ehe sie sich mit einem Lächeln den anderen Gästen widmete.
Obwohl sie einige Jahre älter sein musste, schien sie deutlich fitter und gesünder zu sein und vor allem sah man ihr an, dass sie sich rundum wohl fühlte in ihrem Körper. Ich konnte nicht umhin und sie beneiden.
Als sie uns begrüßt hatte, führte sie uns zu einer kleinen Hütte hinter dem großen Haus. Die alten Dielen knarrten bei jedem Schritt und durch die kleinen Fenster fiel nur spärlich Tageslicht. Doch der Geruch nach Honig und Kräutern erfüllte die Luft und hinterließ ein angenehmes Kribbeln in meinem Bauch.
“Ich habe euch einen Tee aufgegossen.” Unsere Gastgeberin deutete auf das kleine runde Tischchen, das neben der Tür zum Badezimmer stand. Aus einer verzierten Kanne stieß der Dampf heraus. Daneben stand ein Glas mit einem Honiglöffel.

Großzügig schöpfte sie die zähe Flüssigkeit aus dem Glas und gab sie in eine der Tassen, ehe sie sie mir reichte. Der herbe Duft benebelte meine Sinne und ich sog ihn gierig ein, begleitet mit einem wohligen Seufzen.
“Manuka Honig”, erklärte sie und reichte auch den anderen etwas davon. “Die Basis für das Wohlbefinden.”
Und damit schien sie recht zu behalten. Denn sobald das warme Getränk meine Kehle hinabrann, fühlte sich die anstehende Woche nicht mehr unüberwindbar vor. Plötzlich packte mich eine Zuversicht, die meine Beschwerden in den Hintergrund stellte. War das bereits eine Geschmacksprobe von der Kraft der Bienen?
“Ruht euch erstmal aus und kommt an. Ich sehe zum Abend nach euch.” Damit ließ die Gastgeberin uns in der Hütte zurück.
Während meine Freundinnen ihre Sachen einräumen, beschloss ich, auf Erkundungstour zu gehen. Ich wollte die Bienen sehen, von denen der Artikel berichtete.
Die Bienen, die mein Leben verändern sollten.
Aufgeregt lief ich durch die bewachsenen Wege, die zum Haupthaus führten, kreuzte den Weg mit einigen anderen Gästen, die allesamt eine Zufriedenheit ausstrahlten, die mich noch schneller werden ließ. Ich hastete um die Ecke. Und vor mir waren sie. Ein dumpfes Summen erfüllte die Luft, hallte in meinem Körper nach. Tausende von Bienen schwebten durch die Lüfte, huschten von Blüte zu Blüte, um dann in einem der zahlreichen Körbe zu verschwinden.
“Wow”, kam es mir über die Lippen.
“Eindrucksvoll, nicht wahr?”, ertönte eine tiefe Stimme neben mir.
Ich erschrak so sehr, dass ich stolperte und prompt zu Boden fiel.
“Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken.”
Ein Mann beugte sich über mich und sah besorgt auf mich herab.
“Hast du dir wehgetan?”
Beschämt schüttelte ich den Kopf. Doch als ich versuchte, aufzustehen, weigerten sich meine Gelenke, mitzuspielen.
Er begriff sofort und bot mir seine Hand an. Dankbar ergriff ich sie und er zog mich auf die Beine. Seine dunklen braunen Augen musterten mich und ich spürte, wie sich die nächste Hitzewelle anbahnte. Augenblicklich löste ich die Berührung, wischte mir die feuchten Hände an meiner Hose ab.
“Ich bin Giovanni und zuständig für das Wohl der Bienen”, stellte er sich vor. “Und manchmal auch für das der Gäste.” Er deutete auf meine Knie. “Ich hab da was, das hilft.”
Widerstandslos folgte ich ihm zu einer kleinen Bank inmitten der Bienenwiese.
Aus seiner Hosentasche holte er einen kleinen Glastiegel und bat mich meine Hose hochzukrempeln. Dann gab er etwas von der Creme auf mein Knie und vertrieb es mit seinen rauen Händen.
Die Creme zog innerhalb weniger Atemzüge ein und kühlte meine Haut. Ein sanftes Kribbeln zog sich durch mein Bein.
“Keine Sorge, das ist das Bienengift”, erläuterte Giovanni.
“Bienengift”, hauchte ich voller Respekt.
“Ja. Leider wissen viel zu wenige von seiner Kraft.”
Die Kraft der Bienen.
Das dumpfe Pochen in meinem Knie wurde sanfter. Eines der Tierchen landete auf meinem Arm.
“Aber müssen sie dafür nicht sterben?”, fragte ich schockiert. Ich erinnerte mich daran, dass der Stachel einer Biene stecken blieb und heraus riss, sobald sie stachen. Und damit verendete die Biene.
“Nein. Die Art, wie wir Bienengift gewinnen, schadet den Tieren nicht. Die zauberhaften Wesen schenken uns so viel. Ich könnte es nicht übers Herz bringen, ihnen etwas anzutun.”
Wir blieben noch eine ganze Weile zwischen den Bienen sitzen, beobachteten sie bei ihrer Arbeit. Giovanni erklärte mir mehr über das Hotel, seine Anstellung und welche Freude ihm die Bienen bereiteten. Während ich ihm nur die halbe Wahrheit erzählte, was mich hierher verschlug: eine Auszeit vom Alltagsstress.

Zu tief saß die Scham, die Gewohnheit, dass man darüber nicht redet. Schon gar nicht mit jemandem, dem man erst über den Weg gelaufen ist. Was sollte ich auch sagen?
“Hey, ich verliere gerade meine Weiblichkeit und hoffe, du kannst sie mir zurückgeben” traf es zwar irgendwo auf den Punkt, aber dazu war ich zu stolz.
Wir verabschiedeten uns, als zum Abendessen gerufen wurde. Als ich den Speisesaal betrat, warteten meine Begleiterinnen bereits auf mich. Giulia, unsere Gastgeberin, setzte sich zu uns.
“Wie seid ihr auf uns aufmerksam geworden?”, erkundigte sie sich.
“Durch den Artikel von Anne. Ich habe ihn in einer Zeitschrift gefunden.” Wenn die Vergesslichkeit auch immer mehr zunahm. Das bekam ich noch zusammen. Denn das Bild der Frau, ihre Ausstrahlung, ihre Lebensfreude hatten selbst auf dem Papier eine Sogwirkung gehabt.
“Ach, Anne.” Giulia lächelte verträumt. “Dann seid ihr also wegen der Menopause hier.”
Die Direktheit verschlug uns die Sprache. Wohingegen es uns Jahre an verschlagenen Blicken, versteckten Einlagen und Körperteilen, schmerzenden Gliedern und betäubender Hormone kostete, uns überhaupt zu öffnen, saß diese Frau da und legte die Karten offen auf den Tisch. Keine Scham, keine Scheu.
“Es muss euch nicht peinlich sein”, analysierte sie unsere Gesichter. “Schaut euch doch einmal um. Wir sind hier unter uns.”
Sie deutete auf den Raum voller Frauen, alle in etwa in unserem Alter. “Und wenn es nach mir ginge, würde unsere Methode jede Frau kennen, um gar nicht erst zu denken, dass die Wechseljahre ein Ende bedeuten. Denn das sind sie nicht. Vielmehr ist es eine Phase der Transformation, des Resets.”
“Eure Methode?”, hakte meine Kollegin nach.
“Die lernt ihr kennen, sobald ich euch besser kenne. Unsere Ansätze sind so individuell wie jede einzelne von euch. Ihr erzählt mir von euren Beschwerden und ich zeige euch, was dagegen hilft und wie ihr euren Körper damit optimal unterstützt.”
Als meine Freundinnen bereits anfingen, ihre Symptome aufzuzählen, lachte Giulia laut los.
“Genießt erst einmal euer Essen, macht euch einen schönen Abend. Wir starten morgen damit.” Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen, stand sie auf und setzte sich zu den nächsten Gästen an den Tisch.
Am nächsten Morgen wurde ich vom leisen Summen der Bienen wach. Trotz des schmalen Bettes, aus dem ich herunter kletterte, fühlte ich mich ausgeruht und entspannt. Ein Gefühl, das ich lange vermisst habe.
Als Frühaufsteherin schlich ich mich leise ins Bad, um mich fertigzumachen und dann aus der Hütte. Kühle Morgenluft strich mir um die Nase und ein sanfter Nebel hüllte die Wildblumen ein, durch die ich lief. Doch ich hieß die Kälte willkommen, denn mein Körper brannte innerlich. Eine weitere Hitzewallung.
Mein Weg führte zurück zu dem Ort, an dem ich gestern mit Giovanni gesessen hatte. Und bereits von Weitem erkannte ich, wie er an den Bienenkörben arbeitete. In seinen Händen hielt er einen Holzrahmen mit goldenen Waben darin. Es war nahezu, als fingen sie die Morgensonne ein, so warm leuchteten sie.
Als er mich erspähte, hob er die Hand zum Gruß.
“Wie geht es deinem Knie?”, rief er mir entgegen.
“Besser”, antwortete ich, hob und drehte mein Bein zur Kontrolle. Die Gelenke waren steif und schmerzten noch immer. Aber an dem Knie war es nicht mehr so präsent. “Zugegeben, ich könnte etwas mehr davon vertragen.”
Er winkte mich zu sich und ich folgte seiner Einladung, beobachtete, wie er behutsam die Wabe zurück in den Kasten setzte.
“Die Bienen vollbringen keine Wunder über Nacht”, setzte er zu einer Erklärung an. “Sie arbeiten fleißig, Tag für Tag, um ihr Volk zu vergrößern und ihre Königin zu unterhalten. Genau so wirken ihre Erzeugnisse. Wir können nicht erwarten, dass sie auf magische Weise unsere Probleme beheben. Wir müssen ihnen Zeit geben und sie arbeiten lassen. Darf ich?” Er kniete sich vor mir nieder, kramte den Glastiegel von gestern hervor und deutete auf mein Knie. Ich nickte und hob meinen Rock. Die Wärme seiner Hände auf meiner Haut, gefolgt von der kühlenden Creme, ließ das Kribbeln des Bienengiftes bis in meinen Bauch aufsteigen. Ich spürte die Hitze in meinen Wangen bei dem Gefühl, dass ich nie wieder glaubte, fühlen zu werden. Giovanni erhob sich, reichte mir den Tiegel und umschloss damit meine Hände. “Du solltest sie täglich auftragen, um den Schmerzen zu entkommen.” Gebannt von seinem Blick nickte ich und er schenkte mir ein Lächeln.
Er ließ mich los und augenblicklich jagte mit der morgendlichen Brise ein Frösteln über meine Haut. Meine Hände klammerten sich an das Gläschen in meinen Händen. Die Creme mit Bienengift. Die letzte Hoffnung, die ich gegen meine Schmerzen hatte. Ich drückte sie an meinen Brustkorb, als wäre sie der heilige Gral. Dann ließ ich Giovanni bei seiner Arbeit zurück, um den Rest meiner Gelenke ebenfalls damit zu versorgen.
Als ich zurück in unsere Hütte trat, waren die anderen bereits wach. Auf dem kleinen Tischchen stand wieder eine dampfende Kanne Tee. Und ich schnappte mir direkt einen großzügigen Löffel Manuka-Honig.
“Wie geht’s euch?”, erkundigte ich mich.
“Ich habe lange nicht mehr so gut geschlafen.” Meine Schwägerin streckte sich ausgiebig und gähnte laut.
“Was hast du denn da?” Meine Kollegin deutete auf den Glastiegel, den ich noch immer in der Hand hielt.
“Eine Creme gegen die Schmerzen. Mit Bienengift.”
Bienengift. Die anfängliche Angst gegenüber dem Wirkstoff war gewichen. Jetzt sprach ich es voller Respekt und Ehrfurcht aus.
“Das muss ich probieren.” Prompt schnappte sich meine Freundin die Dose.
Widerwillig sah ich zu, wie sie den wertvollen Inhalt inspizierte. Hoffte, dass Giovanni mir noch weitere davon geben konnte, sollten alle im Raum etwas davon haben wollen.
Sie trug die Creme auf ihre Schultern auf. “Angenehm kühl”, hauchte sie.
Ich nippte an meinem Tee, ließ den aufgelösten Manukahonig sich entfalten, und beobachtete meine Begleiterinnen dabei, wie sie das Kribbeln des Bienengiftes entdeckten, als jede sich ihr Pröbchen sicherte.
“Ihr habt die Bienengift-Creme also bereits entdeckt.” Giulia stand in der Tür, die ich offen gelassen hatte. “Hat Giovanni euch auch gesagt, dass nur die kontinuierliche Anwendung euch von euren Beschwerden befreien kann?”
Mit hochgezogenen Brauen sahen die vier Frauen zu mir. “Giovanni?”
Giulia lächelte geheimnisvoll und antwortete an meiner Stelle. “Der Imker und mein Neffe. Seine Bienen sind es, die tausenden Frauen geholfen haben und wegen denen unsere Zimmer restlos ausgebucht sind.”
“Du hast gesagt, wir starten heute damit, unsere Symptome zu besprechen”, wechselte ich schnell das Thema.
Giulia nickte. “Ja. Wollen wir anfangen? Bist du bereit für einen kleinen Spaziergang?”
“Gern. Bis später”, rief ich den anderen zu, als Giulia sich bei mir unterhakte und wir die Hütte verließen.
“Die Menopause ist nichts, wofür wir uns schämen sollten”, begann Giulia. “Und doch ist sie angsteinflößend. Eine Phase, die alles verändert, die uns in Frage stellt und uns herausfordert. Ich wusste damals nicht, wohin ich mich wenden soll, mir wurden Hormone verschrieben, deren Nebenwirkungen mir jeglichen Lebenswillen nahmen. Ich war nur noch ein Schatten meiner Selbst.
Und die Ärzte? Hatten nichts im Kopf, als mir zusätzliche Medikamente zu verschreiben, für die chemisch erzeugten Symptome. Dann beschloss Emilio, mein Bruder, etwas dagegen zu unternehmen. Er und sein Sohn, Giovanni, gründeten das Hotel. Ursprünglich als Zufluchtsort zur Entspannung, Wellness im Grünen.
Da saß ich nun, inmitten von Gräsern, Sträuchern und Blumen und doch ruhelos, geplagt von Schmerzen und dem Gefühl, mich selbst verloren zu haben. Und dann kamen die Bienen.
Ich weiß noch, es war ein später Frühlingsmorgen, genau dort, am Hang, wo jetzt die Körbe stehen, als eine Biene sich auf mir niederließ. So klein und zerbrechlich und doch vertraute sie mir, dass ich ihr nicht schadete.
An ihren Beinchen hingen Blütenpollen, die bereits Farbspuren auf meiner Kleidung hinterließen. Sie saß nur für wenige Atemzüge auf mir, doch ich erinnere mich, als wäre es eine Ewigkeit gewesen. Denn als sie fort flog, veränderte sich etwas in mir. Ich begann mich über die faszinierenden Lebewesen zu informieren, Studien zu durchkämmen und schließlich selbst einigen Völkern ein Zuhause zu geben.
Bald lernte ich mehr über Manuka, Propolis, Gelee Royale und Bienengift und welche Wirkung diese Stoffe auf unseren Körper haben.
Also testete ich es an mir selbst. Es dauerte nur wenige Wochen bis ich wieder zu mir fand, bis ich wieder das Gefühl hatte, meinen Körper zu verstehen und ihn bestmöglich unterstützen zu können. Ich hatte endlich die Lösung für mich gefunden: nicht zur Betäubung, sondern zur Erinnerung. Daran, dass ich die Symptome nicht bekämpfen muss, sondern meinen Körper begleiten in dieser Phase, ihn unterstützen und auffangen. Und genau das schafft die Kraft der Bienen. Genau das möchte ich mit den Frauen teilen, die hierher kommen.”
Sprachlos ließ ich ihre Erzählung in mir nachhallen.
Konnte es wirklich sein, dass hier mitten im Nirgendwo die Lösung für meine Probleme lag? Dass ich sie gefunden hatte?
“Aber genug von mir. Erzähl mir von deinen Beschwerden. Ich bin mir sicher, die Bienen haben auch etwas für dich.”
Noch immer überwältigt von meinen Gedanken, starrte ich sie nur an.
“Hitzewallungen?”, fragte sie.
Ich nickte.
“Ich nehme an, steife Glieder und Gelenkschmerzen? Aber da hat mein Neffe dich wohl schon versorgt.” Ein wissendes Grinsen huschte über ihre Lippen.
“Schlafstörungen?”
“Ja.”
“Stimmungsschwankungen?”
“Ohja.” Ich lachte verlegen.
“Nichts davon muss dir peinlich sein.” Sie berührte fürsorglich meinen Arm, schenkte mir ein zuversichtliches Lächeln.
“Ich bin unglaublich schnell gereizt. Ganz zum Leid meiner Kinder”, gab ich zu.
“Gewichtszunahme?”
Diesmal schüttelte ich den Kopf. “Nur ein paar wenige Kilo, seit ich die Hormone geschluckt habe. Aber die verlieren sich bereits wieder.”
“Wie sieht es mit der Haut aus?”
“Trocken, egal wie oft ich sie eincreme. Es gibt Augenblicke, da ist das Spannungsgefühl unerträglich.”
“Blasenschwäche?”
“Manchmal.”
“Und der Kreislauf?”
“Soweit stabil.”
“Da wir jetzt schon so offen sind: Wie steht es um deine Libido?”
“Ich habe nicht…ich meine, mit drei Kindern und dem Haushalt…außerdem sind mein Ex-Mann und ich seit Jahren getrennt.”
“Verstehe. Sonst irgendwelche Symptome, die ich noch nicht erwähnt habe?”
“Ich habe das Gefühl, vollkommen neben mir zu stehen, mich selbst nicht mehr zu erkennen.”
“Damit bist du nicht allein, glaub mir. Dieses Gefühl ist das Erste, welches Frauen preisgeben, wenn sie zu mir kommen.”
“Aber es redet keiner darüber.”
“Weil keiner weiß, was dagegen zu tun ist. Wir schon.” Sanft zog sie mich am Arm zum Haupthaus. “Komm, ich gebe dir, was du brauchst.”
Mit einem Glas voller Kapseln kehrte ich zurück in die Hütte. Meine Begleiterinnen waren bereits zum Frühstück aufgebrochen, sodass ich die Zeit nutzen konnte, um mich über die Inhaltsstoffe zu informieren.

Ich inspizierte das Glas, dass sie mir gegeben hatte.
Ein Zettel lag dabei, auf dem in krakeliger Schrift ein paar Infos standen.
Gelée Royale:
Innerliche Anwendung: pur oder vermischen mit Aufstrichen, Smoothie und Co.
Äußerliche Anwendung: Vermengen mit Cremes als Anti-Aging-Creme oder einfach mit Wasser gegen Unreinheiten
Ich informierte mich über den Wirkstoff und fand heraus:
Gelée Royale zählt neben Honig, Blütenpollen und Propolis zu den bedeutendsten Bienenprodukten im Bienenstock und wird aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe als „Bienen-Superfood“ bezeichnet.
Die Arbeiterbienen sammeln Blütenpollen, vermengen sie mit Honig in ihrem Mund und fügen durch ihre Fett- und Speicheldrüsen ein nährstoffreiches Sekret hinzu. Diese Mischung entwickelt sich zu dem besonderen Gelée Royale. Das frische Gelée Royale dient der Bienenkönigin und den Bienenlarven, die zu Königinnen heranwachsen sollen, als Nahrung. Es wird angenommen, dass die spezielle Zusammensetzung dieses „Weiselfutters“ maßgeblich zur außergewöhnlich langen Lebensdauer der Bienenkönigin von bis zu vier Jahren beiträgt.
Gelée Royale wird auch als Royal Jelly, Weiselfuttersaft oder Bienenköniginnensaft bezeichnet.
Ich testete die Kapseln in den folgenden Tagen, nahm täglich zwei davon zu mir, wie es mir empfohlen wurd, genoss die Natur und die Ruhe. Auch meine Freundinnen hatten von Giulia welche erhalte. Und Tag für Tag verstummte unser Jammern über die Beschwerden ein bisschen mehr.
Am vorletzten Morgen unseres Aufenthaltes klingelte mein Handy und das Bild meines Sohnes erschien auf dem Display.
“Hallo, mein Schatz.”
“Hi, Mama.”
Wie hatte ich den Klang seiner Stimme vermisst. Ein Anflug von Heimweh überkam mich.
“Wie geht’s dir? Fühlst du dich wohl bei deinem Onkel?” Mir meinen kleinen Bruder mit drei Kindern alleine Zuhause vorzustellen, fiel mir nicht leicht.
“Ja, mach dir keine Sorgen, Mum. Hier ist alles in Ordnung. Ich frage mich eher, warum ich so selten hier bin.”
“Das freut mich, mein Schatz.”
“Und wie geht es dir und Tante Daria?”
Meine Schwägerin reagierte auf ihren Namen und winkte fröhlich in die Kamera. “Grüße an meine Lieben.”
“Richte ich aus. Die sind gerade alle im Garten. Wir grillen heute Abend.”
“Ich freue mich schon, dich wiederzusehen.” Schuldgefühle überkamen mich bei dem Gedanken, dass er derjenige war, der am meisten von meinen Stimmungsschwankungen abbekommen hatte. Dabei konnte er am wenigsten dafür. “Ich verspreche, dass sich einiges ändern wird.”
“Du siehst frischer aus, Mum. irgendwie glücklicher. Und du lächelst wieder. Nicht gezwungen, sondern wie früher.”
Mein jüngster Sohn war schon immer sehr fürsorglich gewesen. Ich bewunderte diese Eigenschaft an ihm. Aber in diesem Moment solche Worte zu hören, traf direkt ins Herz. Mir lief eine Träne über die Wange. Doch nicht vor Erschöpfung, nicht vor Verzweiflung und Ratlosigkeit, wie es so oft passierte, bevor ich hierhergekommen war.
Sondern vor Erleichterung. Vor Stolz.
“Bis morgen”, beendete ich das Gespräch. “Ich liebe dich.”
Und die Liebe war es, die ich langsam auch wieder zum Leben entwickelte. Nur ein kleiner Funken, der Keim einer frischen Blüte.
Aber ich spürte die Veränderung. Ich spürte mich selbst zu mir zurückkommen, auch wenn die Beschwerden nicht magischerweise behoben wurden. Es war noch ein langer Weg, bis ich die gänzliche Kontrolle gewann.
Aber hier, in den Tiefen Südtirols hatte ich den ersten Schritt getan. Und es fühlte sich an, wie der Schritt in die Freiheit, nach der ich mich so sehr gesehnt hatte. Frei von Tabletten, frei von ständigen Arztbesuchen, frei von Selbstzweifeln, die mich zerfrassen und frei von dem Gedanken, dass ich allein war mit meinen Problemen.

Doch dann kam der Abreisetag.
Es schmerzte, das Hotel zu verlassen. Die Berge, die blühenden Wiesen, die frische Luft sowie Giulia und ihr Hotel waren mir ans Herz gewachsen. Selbst die winzige Hütte, in der wir zu fünft gelebt hatten, die knarrenden Dielen und die wackelnde Leiter zu meinem Hochbett würde ich vermissen.
Giovanni packte uns gerade ein letztes Päckchen der Erzeugnisse seiner fleißigen Helfer zusammen. Jede von uns bekam zum Abschied ein Paket der Produkte.
Als meine Schwägerin ihres entgegennahm, stockte sie. “Und was, wenn sie leer sind?” Panik breitete sich auf ihrem Gesicht aus.
“Ihr könnt jederzeit vorbeikommen und euch neuen Vorrat holen”, versicherte Giulia.
“So viel Urlaub habe ich nicht”, klagte meine Kollegin. “Schön wär’s.”
Der Einwand ließ meine Seifenblase platzen, in der ich mich gerade befand. Die Idylle, die neu erweckten Gefühle und die in den Hintergrund rückenden Beschwerden hatten den Gedanken nie zugelassen. Aber sie hatten recht: Wie würde es weitergehen? Wie sollten wir an die Produkte kommen, wenn Giulia und Giovanni sie nicht verschickten? Würde sich wieder alles zum Alten wenden?
Hitze brach in mir aus, der Schweiß durchnässte meine Kleidung. Eine solche Hitzewallung hatte ich bereits seit Tagen nicht mehr erlebt.
Giovanni nahm meine schweißnassen Hände in seine. Erst wollte ich sie ihm entziehen, doch er ergriff sie fester.
“Keine Angst. Ich kenne ein Unternehmen, das die gleiche Leidenschaft wie wir hat. Und sie haben die Produkte deutlich weiterentwickelt, noch viel mehr daraus gemacht, als wir es in unserer Alpenküche können. Ihr seid bei ihnen in guten Händen.”
Er zog eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Ich wischte die feuchten Hände an der Hose ab und nahm sie entgegen.
“Vertrau mir. Sie können dir genauso helfen wie unsere Bienen”, ergänzte Giovanni.
“Und ich hoffe, wir sehen uns irgendwann wieder.”
Mit einem Nicken bestätigte ich: “Das hoffe ich auch.”
Wir verluden unser Gepäck und stiegen ins Auto. Auf der Fahrt zurück informierten wir uns über das Unternehmen, welches Giovanni uns empfohlen hatte. Es handelte sich um ein kleines Unternehmen, geführt von einem jungen Ehepaar.
Die Gründerin Betül leidet seit ihrer Kindheit an Neurodermitis und sie war überzeugt davon, dass Kortisonsalben, mit all ihren Nebenwirkungen, nicht das einzige sein konnten, das dagegen half. Bei ihren Nachforschungen stieß sie auf das altbekannte Hausmittel Propolis und erinnerte sich daran, dass dies früher oft in der Hausapotheke verwendet wurde. Damit hat sie ihre Neurodermitis endlich langfristig in Griff bekommen.
Ihr Ehemann Florian hat dies beobachtet und immer wieder von anderen gehört, dass sie ebenfalls mit Problemen ihrer Haut kämpften. Als er Propolis erwähnte, stieß er auf Neugier und Skepsis, aber niemand schien diesen Wirkstoff wirklich zu kennen. Damit war bedrop geboren. Natürliche Bienenprodukte, ohne chemische Nebenwirkungen, stattdessen mit langfristigem, nachhaltigem Effekt.
Schnell stellten sie fest, dass Bienenprodukte wahre Allrounder im Alltag sind und unverzichtbar für jede Hausapotheke. Über Propolis hinaus entdeckten sie die Wirkung von Bienengift, Gelee Royale und Manuka und entwickelten Cremes, Salben, Kapseln und vieles mehr.
Immer mehr Menschen beginnen umzudenken und Alternativen für chemische Lösungen zu suchen. Statt synthetischer Produkte greifen sie vermehrt zurück auf Naturprodukte aus der Naturheilkunde. Von der Stärkung des Wohlbefindens bis zur Hautpflege, Bienenprodukte können bei vielen Bedürfnissen helfen und unterstützen.
bedrop verzichtet dabei auf jegliche Zusatzstoffe. Sie vertreiben 100% reine Bienenprodukte mit der besten Qualität. Dabei spielen Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit eine sehr große und wichtige Rolle. Sie setzen auf nachhaltige Gläser und versenden ausschließlich mit recycelbaren Materialien.
Das Wohl und das Erhalten der Bienen ist ein essentielles Thema für die Gründer von bedrop. Durch die Bio Zertifizierung dürfen sie bei der Ernte der Bienenprodukte keine Biene ausbeuten, geschweige denn töten. Darüber hinaus setzen sie sich für den Bestand der Wildbienenearten ein und haben ein Naturschutzprojekt gestartet: in Form einer 5.000qm großen Blühwiese. So unterstützen sie nicht nur Bienen, sondern bieten allen Lebewesen einen nachhaltigen Lebensraum, sichern die Artenvielfalt und steigern die regionale Biodiversität.
Das klang tatsächlich viel zu gut, um wahr zu sein. Also wählte ich kurzerhand die Nummer, um mich selbst davon zu überzeugen.
Die Stimme einer jungen, herzlichen Frau meldete sich. Und ihre offene Art war mir direkt sympathisch. Sie stellte sich als Bee, die Gründerin von bedrop vor.
“Wie kann ich Ihnen helfen?”, fragte sie.
Und ich hatte das Gefühl, mein Knoten war gelöst. Denn ich stotterte nicht mehr, wie vor einer Woche noch, herum und sträubte mich, meine Probleme anzusprechen. Der Ausflug nach Südtirol hatte mich verändert, hatte mir gezeigt, dass die Lösung für meine Symptome viel näher ist, als ich denke. Ich musste nur offen sein und kommunizieren, was ich wirklich brauchte.
Also berichtete ich ihr von meinen Beschwerden: den Hitzewallungen, den Schlafstörungen, den eingerosteten, schmerzenden Gelenken, Stimmungsschwankungen und meiner trockenen Haut. Danach erzählte ich ihr von Giulia und Giovanni und dass sie ihr Unternehmen empfohlen hatten.
“Wenn du von Giulia und Giovanni kommst, bin ich mir sicher, dass wir dir helfen können”, versicherte sie mir.
Die warmen Worte legten sich wie Balsam auf meine Seele.
“Wir haben die richtigen Produkte für all deine Beschwerden.
Aber ich muss dich warnen: Sie helfen wirklich.
Wir verkaufen keine kurzfristigen Erleichterungen, sondern Produkte, deren Anwendung nachhaltig und langfristig verändert. Wenn du also wirklich bereit bist, deine Menopause als Transformation anzunehmen, dann bist du bei uns genau richtig.”
“Die Bienenprodukte haben schon jetzt, nach nur einer Woche, ihr Potential gezeigt. Ich kann es kaum erwarten, weitere Produkte zu entdecken sowie die langfristigen Veränderungen.”
“Es freut mich, dass du schon positive Erfahrungen machen konntest. Ich würde dir unsere Gelee Royale Kapseln empfehlen. Egal ob Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gliederschmerzen, tausende unserer Kundinnen berichten über eine transformative Zeit der Wechseljahre. Bei Fragen zur Anwendung, zu den Produkten oder Rückmeldung sind mein Team und ich jederzeit für dich da.”
“Danke. Wirklich, von Herzen. Ihr wisst gar nicht, dass ihr damit Leben rettet.”
Ein warmes Lachen drang aus dem Handy.
“Nicht wir, sondern die Bienen.”
Ich stöberte fleißig durch die Website von bedrop. Bee und Flo hatten mittlerweile ein ganzes Portfolio an Bienenprodukten auf die Beine gestellt. Giovanni hatte nicht zu viel versprochen. Sie hatten die Wirkstoffe in alltagstaugliche Produkte gepackt für eine schnelle, unkomplizierte Anwendung.
Noch auf der Fahrt gab ich die Bestellung auf. Und meine Begleiterinnen taten es mir gleich.
Zuhause angekommen wartete mein Bruder mit den drei Kindern auf mich und meine Schwägerin.
“Kaum wiederzuerkennen”, begrüßte er uns.
“Ich hab dich vermisst”, rief mein Sohn und warf sich in meine Arme.
“Ich dich auch.” Ich wuschelte liebevoll durch seinen Lockenkopf.
“Nein, wirklich vermisst. Du wirkst wieder wie damals. Schön, dass du zurück bist.” Er kuschelte sich an mich, hielt mich so fest, als hätte er Angst, dass ich wieder fortgehen würde.
“Ich bin auf dem besten Weg”, versicherte ich ihm lächelnd.
Und das war die Wahrheit.
Ich musste ihm nichts mehr vormachen. Ich musste mir nichts mehr vormachen. Die Zeit, in der ich funktionierte, ohne wirklich da zu sein, war vorbei.
Denn dieses Leben war zu kostbar, um nur als Statist hindurchzugehen.
Ein paar Tage später kam die Bestellung von bedrop an. Ein persönlicher Zettel von Betül lag bei, verwies auf unser nettes Telefonat.
“Von den Bienen. Für Dich.” stand darauf.

Die Art der Kommunikation, die Qualität der Verpackung und die Liebe ins Detail war nicht zu übersehen. Ich fühlte mich wertgeschätzt und gesehen, nicht einfach nur abgefrühstückt.
Bedrop gab mir das Gefühl, endlich einen Partner an meiner Seite zu haben, der sich nicht mit chemischen Nebenwirkungen zufrieden gab, sondern nach Lösungen suchte, die nachhaltig und langfristig für Mensch und Tier gut waren.
Weil die Bienen mein Leben veränderten. Das von Giulia und Giovanni und tausenden ihrer Gäste. Das von meiner Kollegin, Freundin und Schwägerin. Und auch deines, wenn du dich unserer Reise anschließt.
Die Menopause betrifft alle Frauen, egal wie sehr wir versuchen unsere Symptome zu leugnen, herunterzuschlucken, zu bekämpfen oder zu betäuben. Wir sitzen alle in einem Boot.
Du kannst Hormone schlucken, es einfach ertragen und dem Boot beim Sinken zusehen.
Oder du hisst die Segel und hilfst dem Boot dabei, durch den Sturm zu steuern.
Ich habe mich in den Wechseljahren selbst verloren, habe mich nicht mehr wiedererkannt, wollte mich aufgeben. Um für meine Kinder da zu sein, meinen Job, mein Haus.
Doch was bringt es, zu funktionieren, was bringt es, “da zu sein”, wenn du nur noch ein Statist bist?
Wenn Schlaflosigkeit, Gelenkschmerzen, Hitzewallung und Co dich alles durch den dichten Nebel der Menopause beobachten lassen?
Die Experten bieten uns Lösungen voller Nebenwirkungen, die wiederum chemisch bereinigt werden. Ein endloser Kreislauf, der uns ausgezehert zurücklässt.
Doch bedrop ist anders. Die Gelee Royale Kapseln haben es geschafft, meine Lebensfreude wieder zu stärken.
Ich sehe mich mittlerweile morgens im Spiegel an und es lächelt eine selbstbewusste, schöne Frau zurück, die voller Lebensfreude in den Tag startet.

Das willst du auch? Dann überzeuge dich selbst und starte die Reise wie tausende Frauen vor dir!
(PS an Giulia: Ja, ich habe auch meine Libido zurückgewonnen. ;) )



Doch das ist noch nicht alles. Denn zusammen mit Betül von bedrop konnte ich ein exklusives Angebot aushandeln. Für alle, die meine Geschichte verfolgt haben und dieselben Erfahrungen erleben wollen. Denn wir sind überzeugt davon, dass alle Frauen von dieser Entdeckung profitieren sollten.
Die Gelee Royale Kapseln sind der optimale Begleiter in den Wechseljahren. Sie unterstützen die Hormonbalance, stärken den Körper von innen und lindern sämtliche Beschwerden nachhaltig und langfristig. Dabei ziehen sie ihre Kraft aus 100% natürlichen Wirkstoffen.
Aber lass mich Dir eines sagen: Die besten Ergebnisse erzielt die Zeit. Wie Giovanni erklärte: Die Bienen arbeiten fleißig, erstellen ihre Waben, produzieren Honig und bauen ihr Volk auf, aber das passiert nicht über Nacht. Genauso ist es mit den Bienenprodukten. Sie entfalten ihr volles Potential bei kontinuierlicher, regelmäßiger Anwendung.
Um dies zu garantieren, hat Betül zusätzliche Rabatte für die 3- und 6-Monatsvorräte zusammengestellt. So können diese Produkte noch mehr Frauen dabei helfen, die gesamte Zeit der Menopause beschwerdefrei zu durchleben.
Falls Du dich nun fragst: Aber, was wenn ich vorbeugen möchte? Wenn ich noch gar keine Symptome habe, aber die Wechseljahre vor mir habe?
Auch hier helfen die Bienenprodukte von bedrop!
Baue deinen Körper von innen auf, stärke und schütze ihn, sodass die Symptome gar nicht erst aufkommen.
Erlebe deine Menopause als wahre Transformation!
Was soll das kosten?
Älterwerden in Würde ist unbezahlbar.
Ein Leben ohne Schmerzen, mit ausreichend Schlaf, in psychischer und hormoneller Balance - kannst du dir das vorstellen oder scheint es dir wie ein entfernter Traum?
Wir geben einem solchen Leben einen Preis. Einen bezahlbaren, denn die exklusiven Rabatte, die Betül und ich zusammen aufgestellt haben, ermöglichen es jeder Frau diesen zu zahlen.
Und das Beste?
Keinerlei Nebenwirkungen aufgrund von Hormontherapien.
Kein stundenlanges Sitzen in Wartezimmern, um dann wieder nicht ernst genommen zu werden.
Nicht das Gefühl haben, unsichtbar zu werden.
Keine Hitzewallungen mehr, keine Wechselkleidung in der Handtasche, keine ungelegenen Schweißausbrüche.
Endlich wieder ausgeruht aufwachen.
Schluss mit Stimmungsschwankungen: Entspannt und ausgeglichen durch den Tag gehen.
Für unschlagbare 18,90€.
Das entspricht 0,53€ pro Tag für einen Monat.
Das ist nicht mal eine Tasse Kaffee, auf die verzichtet werden müsste.
Was ist schon eine Tasse Kaffee im Austausch für eine beschwerdefreie Menopause?
Hier kommt also das Angebot, dass bedrop und ich für Dich möglich machen:
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Ich kann die Skepsis verstehen, mir ging es nicht anders, als ich das erste Mal von Gelee Royale hörte. Aber ich verspreche dir, dass du nicht nur einmal bestellen wirst.
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Doch die Bienenprodukte haben mein Leben verändert. Ich nehme sie nach wie vor, Tag für Tag. Betül und ihr Team leisten ausgezeichnete Arbeit.
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Bienenerzeugnisse sind nur im Sommer erhältlich und die Nachfrage der Bestände ist riesig. Gerade wenn es auf den Winter zugeht, muss ich sichergehen, dass meine Vorräte gefüllt sind. Sonst sitze ich ohne da.
Also lass mich dir den Tipp geben: Sei schnell, ehe das Angebot vergriffen ist, denn die Produkte sind limitiert und nur solange verfügbar, wie der Bestand reicht.


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